Kinderwunschzentrum Altonaer Strasse

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Kryokonservierung

Einfrieren von Gewebe

Die Kryokonservierung von Gewebe mit dem Ziel, eine Fruchtbarkeitsreserve anzulegen, ist eine Technik zur vorsorglichen Aufbewahrung von beispielsweise noch unreifen Eizellen im natürlichen

Hodenbiopsie

 

Die Methoden zur Entnahme sind bei der Frau die Bauchspiegelung und beim Mann die sogenannte testikuläre Spermienextraktion (TESE).
Link > Hodenbiopsie zur Spermiengewinnung

 

 

TESE-Eingriffe finden in unserem Zentrum in Kooperation mit Urologen in unseren Praxisräumen statt.
In Kooperation mit der Tagesklinik Altonaer Strasse (www.gynaekologicum-hamburg.de) wird in unserem Hause wird die Gewinnung von Eierstockgewebe durchgeführt. Dabei zählen wir zu den größten Zentren in Deutschland.

Die Lagerung erfolgt in der Regel dann im Institut für Reproduktionsmedizin und Kryokonservierung (IRC) im Gynaekologicum Hamburg.
Web Site > www.gynaekologicum-hamburg.de

 

Ziel dieser Technik bei der Frau ist die Rückverpflanzung (Transplantation) des Eierstockgewebes bei einem Funktionsverlust der Eierstöcke.
Das transplantierte Gewebe soll wieder anwachsen und somit -  wenigstens für eine gewisse Zeit - die weiblichen Sexualhormone und Eizellen produzieren.

In der Regel ist dies im Rahmen eines ambulanten Eingriffs möglich.
Es muss jedoch an dieser Stelle klar formuliert werden, dass noch keine genaue Aussage hinsichtlich der Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Technik möglich ist. 

Kryokonservierung von Ovargewebe

Der Vorgang beginnt mit der operativen Entnahme von Eierstockgewebe durch eine Bauchspiegelung. Der Operateur entnimmt Anteile oder im Einzelfall auch den ganzen Eierstock. Die so gewonnenen dünnen Gewebestücke werden  nach Zugabe von sogenannten Kryoprotektiva (Schutzmitteln gegen Kristallbildung im Gewebe) bei minus 196°C tiefgefroren.

Die Lagerung dieser Gewebestückchen in Flüssigstickstoff ist über viele Jahre möglich. Falls beispielsweise nach einer abgeschlossenen Krebsbehandlung die eigene Eierstockfunktion nicht ausreicht, um auf natürlichem Weg oder mit Methoden der Reproduktionsmedizin ein Kind zu zeugen, kann das Gewebe per Bauchspiegelung – in der Regel in den Bereich des Eierstocks – eingepflanzt werden. Die Erfahrungen mit dieser Methode sind allerdings noch begrenzt.

 

Diese Technik scheint am ehesten bei jungen Frauen sinnvoll zu sein, da zum einen im Eierstockgewebe junger Frauen die Dichte an Eizellen sehr groß und somit die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Transplantation höher ist und zum anderen junge Frauen bis zur Transplantation des Gewebes noch viele Jahre Zeit haben und somit von den sich derzeit schnell entwickelnden Erfahrungen mit dieser Technik profitieren können. 

 

Unser Zentrum zusammen mit dem Gynaekologicum Hamburg folgen bei diesen Techniken dem Netzwerk FertiProtekt.
Link > FertiProtekt/Krebs & Kinderwunsch
Web Site > www.fertiprotekt.de

 

Beim Mann ist das Einfrieren von Hodengewebe in der Regel die Voraussetzung, um bei einer ICSI-Behandlung am Tag der eizell-entnahme auch Spermien zur Befruchtung zur Verfügung zu haben. Dazu werden die Bodenproben aufgetaut und einzelne Spermien aus dem Gewebe gesucht.

Prinzipiell müssen die sogenannte „Entnahmestelle“ und die Stelle, die das Gewebe einfriert, über entsprechende Genehmigungen nach dem Arzneimittelgesetz, dem Transplantationsgesetz und der sogenannten TPG-Gewebeverordnung verfügen.
All dies ist im Gynaekologicum vorhanden.