Kinderwunschzentrum Altonaer Strasse

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Qualitätssicherung

Unser Zentrum beteiligt sich an zahlreichen Maßnahmen der Qualitätssicherung.
Die beste Qualität ist jedoch die Zufriedenheit unserer Patientenpaare. Deshalb können Sie uns gerne "bewerten", wenn Sie dies möchten.

Wenn Sie zufrieden waren und dann hoffentlich auch schwanger sind ist der Kopf voll mit anderen neuen aufregenden Gedanken.
Dennoch freuen wir uns sehr, wenn auch andere Patientenpaare dies lesen können und merken, dass wir uns sehr persönlich um sie bemüht haben.

Wenn es nicht so lief, wie Sie es erwartet haben, haben wir auch kein Problem mit sachlicher Kritik. Das hilft uns noch besser zu werden.

 

Hier finden Sie unser Zentrum:

Imeda
Web Site: > www.imedo.de

Sanego
Web Site: > www.sanego.de

Jameda
Web Site: > www.jameda.de

 

DIR

Das Deutsche IVF-Register ist eine Maßnahme der Qualitätssicherung, die seit 1982 Daten aus dem Bereich der humanen Reproduktionsmedizin in Deutschland  erhebt.

IVF steht für in-vitro Fertilisation und bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur Reagenzglas-Befruchtung, sondern umfasst auch sämtliche anderen aktuellen Techniken dieses hochspezialisierten Fachgebietes.

Die Teilnahme am Register ist inzwischen gemäß Muster-Berufsordnung verpflichtend. Die 16 Bundesländer mit 17 Landesärztekammern haben hier unterschiedliche Grade der Verpflichtung definiert.

In der Regel nehmen mehr als 98 % aller Zentren in Deutschland teil.
Unser Zentrum tut dies seit der Gründung.

Prof. Kupka arbeitet seit Jahren im Vorstand und im Kuratorium des Registers mit. Jedes Jahr wird ein Bericht über alle Ergebnisse veröffentlicht.

Web Site: > www.deutsches-ivf-register.de

 

FertiProtekt

Im Jahr 2006 wurde das Netzwerk FertiProtekt gegründet, das inzwischen auf den gesamten deutschsprachigen Raum ausgeweitet wurde. Es soll Frauen und Männern vor und nach einer Chemo- oder Strahlentherapie die Möglichkeit zu geben, sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich ihrer Fruchtbarkeit beraten und ggf. auch Maßnahmen zum Schutz ihrer Fruchtbarkeit durchführen zu lassen.

Unser Zentrum ist Mitglied in diesem Netzwerk – wie das gesamte Gynaekologicum im Übrigen auch.

Wir halten uns an die strengen Beratungs- und Therapiestandards (> Kodex des Netzwerks), die ständig kontrolliert und optimiert werden.

Web Site: > www.fertiprotekt.de
Link: > FertiProtekt/Krebs & Kinderwunsch

 

Referenzinstitut für Bioanalytik

Unsere Laborgeräte nehmen 4 x jährlich an sogenannten Ringversuchen teil. So sichern wir eine optimale Genauigkeit der Messergebnisse.
Dabei arbeiten wir mit dem Referenzinstitut für Bioanalytik in Bonn zusammen.
In der Neufassung der „Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen – Rili-BÄK“ wird dies genau beschrieben.

Web Site: > www.dgkl-rfb.de
Download: > RfB-Zertifikat PDF

 

Weiterhin lassen wir uns regelmäßig zertifizieren.
Dies bedeutet, dass eine unabhängige Person 1-2 Tage lang die Abläufe in unserem Zentrum genau analysiert und Verbesserungspotential aufzeigt.
Dies betrifft die Organisation allgemein, Sicherheitsaspekte, Kundenzufriedenheit, Brandschutz, Arbeitssicherheit etc..

Download: > Zertifikat TÜV Nord PDF


Unser Medizinprodukte-Beauftragter ist erreichbar unter: info(at)ivf-hamburg.de


 

Prinzipiell hat Zertifizierung etwas mit Sicherung der Qualität zu tun.
Nach einer sehr bürokratischen Prozedur wird durch spezielle Firmen ein Zertifikat ausgestellt, das belegt, dass die untersuchte Einrichtung sich bemüht, nach festgelegten Regeln zu arbeiten.
Dabei ist es egal, ob die Einrichtung ein Hotel, eine Bäckerei oder eine Kfz-Werkstatt ist. Genau betrachtet geht es auch nicht um das "Ergebnis", sondern um den Weg dahin.

Ob die Brötchen wirklich gut schmecken, steht nicht im Vordergrund, sondern ob der Weg vom Teig zum Brötchen gut und sicher strukturiert ist.
Der Weg bis zur Erlangung eines solchen Zertifikates ist anstrengend und mit viel Papierarbeit verbunden. Jeder Handgriff muss beschrieben werden. Daher finden Sie die Urkunde in der Regel gerahmt an der Wand hängen. Wir haben uns auch zertifizieren lassen und hoffen, Ihnen dadurch vermitteln zu können, dass wir nach festgelegten Standards arbeiten und ständig überlegen, wie wir bestimmte Dinge noch besser machen können..

 

Was ist Qualität?

"Qualität" leitet sich vom Lateinischen "qualitas/-atis" ab, eine Vokabel, die ihrerseits dem Interrogativpronomen "qual/is,-e - welch/er,-e,-es" entstammt.

Im deutschen Sprachgebrauch bedeutet Qualität zumeist "Eigenschaft" oder "Beschaffenheit".


Mehrere Interpretationen sind möglich:

· Qualität als essentielle Eigenschaft

· Qualität als Ausdruck einer Rangordnung

· Qualität als differenzierendes, charakteristisches Attribut

· Qualität als Maß für Exzellenz

· Qualität als inhärente Eigenschaft


Im Meyer's Lexikon heißt es: "Beschaffenheit, Güte, Wertstufe, u.a. im Unterschied zur Quantität." Qualität ist die Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte eines Produktes oder einer Dienstleistung, bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.“

 

Zur Geschichte der Qualitätssicherung

ca. 2000 v. Chr.
Hammurabis Gesetzgebung: bei Fehlbehandlung drastische Bestrafung des durchführenden Arztes (Mutilation oder Hinrichtung)
Beurteilung eines Behandlungserfolges beschränkte sich auf eindeutige, auch durch den Laien überprüfbare Kriterien (Todesfolge, Verletzung, Verschlimmerung der Krankheit).

1847
Ignaz Semmelweis: eines der ersten Projekte zur Evaluierung medizinischer Qualität „deduktive Methode zur Erkennung des Kindbettfiebers und Begründung der Hygiene“ nach einem intuitiven Qualitätssicherungsprogramm

1910
erste Durchführung eines sog. Audits durch Ernest Codman in den USA (A Study in Hospital Efficiency 1996).

1915
Abraham Flexner entwirft ein Struktur-Analyse-Programm zur Anwendung an Krankenhäusern

1951
Gründung der Joint Commission on Accreditation of Hospitals (JCAH) basierend auf den Ideen von Codman und Flexner

1952
entwickelte Paul Lembcke das bis heute übliche sog. Medical Audit

1953
in den USA wird die Professional Standards Review Organization (PSRO) als erstes Qualitätssicherungsprogramm gegründet (Roach 1981).

1975
in Bayern wird die erste deutsche Perinatalerhebung etabliert (Lack 2001).

1990
Das "White Paper" von Terry Chappell bewirkte in England binnen 3 Jahren die breitflächige Etablierung von QS-Programmen (Chappell 1990).

1993
Das Sozialgesetzbuch V §§ 135-9 schreibt Qualitätssicherung für Ärzte in Deutschland vor



Gesetzliche Rahmenbedingungen

Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch Gesetzliche Krankenversicherung
vom 20. Dezember 1993 (BGBl. I S.2477) (BGBl. III 860-5)

Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV- Modernisierungsgesetz – GMG)
vom 19. November 2003 (BGBl. 2003 Teil I Nr. 55 S.2190)

 

Was heißt "DIN EN ISO"?

DIN = Deutsche Institut für Normung e.V., Berlin

EN = European Norm, europäisches Normungsgremium

ISO = International Organization for Standardization

Der Begriff ISO stammt vom griechischen Wort isos (gleich).
1947 in Genf gegründete, nicht-staatliche Initiative.

Die urheberrechtlich geschützten und käuflich erwerbbaren Definitionen der ISO halten seit einigen Jahren Einzug in europäische Krankenhäuser und ambulante Einrichtungen.

 

Branchen mit Zertifikat vom TÜV
(TÜV-CERT=TÜV-Zertifizierungsgemeinschaft e. V.)

· Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht  

· Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 

· Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung 

· Textil- und Bekleidungsgewerbe

· Ledergewerbe

· Holzgewerbe

· Papiergewerbe

· Verlagsgewerbe

· Druckgewerbe, Vervielfältigung von bespielten Trägern

· Kokerei und Mineralölverarbeitung

· Herstellung und Verarbeitung von Spalt- und Brutstoffen

· Chemische Industrie

· Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen

· Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren

· Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden

· Herstellung von Zement, Kalk, Gips und Erzeugnissen aus Beton

· Metallerzeugung und -bearbeitung, Herstellung von Metallerzeugnissen ...

 

Die DIN EN ISO 9000 beschreibt die Grundlagen für QM-Systeme und legt die Terminologie für QM-Systeme fest.

Die DIN EN ISO 9001 legt die Anforderungen an ein QM-System für den Fall fest, das ein Unternehmen seine Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, die die Anforderungen der Kunden und der Behörden erfüllen.

Die DIN EN ISO 9004 stellt einen Leitfaden bereit, der die Wirksamkeit und die Effizienz eines QM-Systems betrachtet.

 

Was heißt "Zertifizierung"?

Die Zertifizierung ist die "Vergleichsprozedur" mit Normen oder anderen externen Vorgaben. Im Ergebnis einer Bewertung der erstellten Organisationsregeln und der realen Unternehmenspraxis in Form von Stichproben wird dem Unternehmen im positiven Falle eine Konformitätsbestätigung, das so genannte Zertifikat, erstellt.

 

Wer darf zertifizieren?

Wenn das Zertifikat gesellschaftliche und marktwirtschaftliche Anerkennung erfahren soll, muss der Zertifizierer selbst zugelassen sein, was durch die DAR-Nummer des Deutscher Akkreditierungsrat ausgewiesen wird.